ehemalige Freiwillige

Mein Blick zurück auf mein FSJ

Ein Jahr in der Integrativen Kindertagesstätte Martin-Luther-Park


Ausbildung zur Physiotherapeutin

Nach meinem Abitur 2012 habe ich mich für ein FSJ in der Kita entschieden, nachdem ich dort auch vorher schon durch meine Mutter öfter war.

Ich hatte in diesem FSJ-Jahr die Möglichkeit auch bei der Physiotherapeutin rein zu schnuppern. Diese Erfahrungen haben mich in meinem neuen Ziel, eine Ausbildung zur Physiotherapeutin zu machen, sehr bestärkt. Im Oktober 2013, kurz nach Beendigung meines FSJ, habe ich die Ausbildung zur Physiotherapeutin begonnen und habe ein klares Ziel vor Augen. Das Jahr mit den Kindern hat mir so viel Spaß gemacht und ich möchte auf jeden Fall nach meiner Ausbildung wieder hauptsächlich mit Kindern und sehr gerne auch mit Kindern mit Behinderungen arbeiten. Auch die zusätzliche Weiterbildung, die dafür erforderlich ist, würde ich gerne noch anhängen.

Ich habe in diesem Jahr in der Kita viele verschiedene Erfahrungen gesammelt und ganz viel gelernt, auch über mich selbst. Mit manchen meiner Mit-FSJlern habe ich noch heute Kontakt und bin wirklich froh, so viele tolle Menschen in meinem FSJ kennengelernt zu haben.
Auch in meinem sonstigen Leben haben mir meine Erfahrungen mit den Kindern, aber auch mit den Mitarbeitern, sehr geholfen. Ich habe gelernt, dass man viele Sachen und auch Menschen, einfach so akzeptieren sollte, wie sie sind und sie einfach in ihrem Tun unterstützen sollte oder sie ihre eigenen Erfahrungen machen lassen, ohne gleich bei allem einzuschreiten. Ich habe in diesem Jahr auch viel für meine Ausbildung und das Leben gelernt, tolle Menschen getroffen und vor allem viel Spaß gehabt.
Die Seminare waren meistens sehr interessant und unterhaltsam.

Dadurch, dass wir FSJler in der Kita ein Team sein mussten, gerade für den Fahrdienst, habe ich auch in dieser Hinsicht einiges gelernt. Wir als FSJ-Team haben gerne und meiner Meinung nach auch sehr gut zusammen gearbeitet, hatten viel Spaß, aber auch ein paar Meinungsverschiedenheiten, die aber schnell wieder geklärt waren. Wir haben uns gegenseitig unterstützt und Tipps gegeben. Ich bin froh diese tollen Menschen in diesem Jahr, an meiner Seite gehabt zu haben.

Auch die Mitarbeiter der Kita haben mir immer mit Rat und Tat zu Seite gestanden, auch wenn es um etwas außerhalb der Kita ging. Sie haben mir das Jahr und vor allem den Einstieg sehr erleichtert und ich habe die Zeit dort sehr genossen. Es war außerdem sehr schön, so viel Vertrauen und Verantwortung von den Mitarbeitern und auch den Eltern entgegengebracht zu bekommen.

Nicht zu vergessen die Freude und Zuneigung der Kinder. Die Kinder haben mir gezeigt, dass man jeden Menschen genauso nehmen kann wie er ist. Gerade ihren Umgang mit Kindern mit Behinderung fand ich faszinierend. Ich hatte nie Berührungsängste mit Kindern mit Behinderung, da mein großer Bruder auch eine Behinderung hat.
Die Kinder im Kindergarten haben mir aber noch mehr gezeigt, dass man einfach darauf achtet, das jeder mit dabei sein kann, egal wie.

Ich bin sehr froh, dass ich die Chance zu diesem FSJ genutzt habe. Ich habe sehr viel gelernt, neue Freunde gefunden und sehr viel Spaß gehabt. Das FSJ hat mich in meiner Berufswahl bestätigt und mir gezeigt, was das Richtige für mich ist. Der Abschied ist mir sehr schwer gefallen, aber ich fühle mich auch jetzt noch sehr willkommen in der Kita, wenn ich zu Besuch bin.
Ich finde ein FSJ für jeden sinnvoll der sich nicht sicher ist was er gerne machen möchte und auch für die Jenigen die eine Bestätigung ihrer Entscheidung möchten.

Nathalie S.

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