Laura H., Februar 2017

Was bedeutet es, im Wohnbereich ein FSJ zu machen?

Zu Beginn des FSJ hatte Laura keine konkreten Vorstellungen - die Anfangsbedenken sind nach kurzer Zeit verschwunden.


Vom FSJ  zur Ausbildung!

Als ich mein FSJ angefangen habe, hatte ich noch keine bestimmten Vorstellungen. Ich bin relativ offen auf die Menschen zu gegangen und habe mich auf sie eingelassen. Ich habe mich dort von Anfang an wohl gefühlt, obwohl ich vor dem FSJ Bedenken hatte, ob dieser Job der Richtige für mich ist. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich mit der Pflege (Duschen, Toilettengang, …) so gut klar kommen würde wie heute. Es war am Anfang auch etwas schwierig für mich, so viel Körperkontakt mit den Menschen zu haben, da sie mir noch fremd waren und ich sowas vorher noch nie gemacht habe.

Meine Anfangsbedenken sind alle weg, da ich die Menschen und die Arbeit kennengelernt habe. Meine Kollegen haben mir dabei sehr geholfen, weil sie mich zu nichts gezwungen haben, zu dem ich noch nicht bereit war und mir die Zeit gegeben haben, die ich brauchte. Es war immer jemand da, wenn ich Hilfe brauchte oder Fragen hatte.

Es gibt aber auch heute noch Situationen, die mich Überwindung kosten, wie z.B. wenn sich ein Bewohner einkotet. Der Geruch ist gewöhnungsbedürftig und unangenehm. Außerdem finde ich es anstrengend, gewisse Konflikte zu lösen, da mich manche Bewohner wegen meines Alters nicht als Betreuerin akzeptieren.

Mit der Zeit lerne ich die Bewohner immer besser kennen und das Verhältnis zu ihnen ist sehr positiv. Im Großen und Ganzen bin ich sehr froh, mich für dieses FSJ entschieden zu haben, weil es mir sehr viel Spaß macht und ich mich gut mit den Bewohnern und Kollegen verstehe.

Auch nach dem FSJ möchte ich in diesem Bereich bleiben und dort meine Ausbildung machen.

Laura H.

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