Shalimar Q., November 2015

Freude an der Natur und Bewegung .....

.... sind wichtige Voraussetzungen für die Waldgruppe!


Mit ihrem Tun und Spiel verstehen die Kinder ihre Welt!

Nachdem ich dieses Jahr Abitur gemacht habe, habe ich angefangen ein FSJ in der Waldgruppe der Integrativen Kindertagesstätte Tabaluga zu machen.

Wenn ich morgens in die Kita komme, bereite ich gemeinsam mit der anderen FSJ-lerin das Frühstüvck vor, das wir mit in den Wald nehmen. Danach fahren wir mit den Erziehern und den Kindern, die in die Frühgruppe gebracht wurden, zum Wald. Dort steht ein Bauwagen, in dem wir in den seltensten Fällen bei wirklich schlechtem Wetter oder wenn es sehr kalt ist, den Vormittag verbringen. Nebenan findet der Singkreis statt. Das ist unser Treffpunkt und dort werden die restlichen Kinder hingebracht. Wir singen gemeinsam und laufen dann zu unserem Frühstücksplatz im Wald. Nachdem wir zusammen gefrühstückt haben, haben die Kinder Zeit zum Spielen und um sich auszutoben. Hier ist es vor allem wichtig, die Kinder im Auge zu behalten und zu schauen, dass sie nicht zu weit weggehen oder sich verletzen.
Die Kinder aus der Waldgruppe sind meines Erachtens nach sehr viel ausgelassener und kreativer als die Kinder, die den ganzen Tag in der Kita verbringen. Meistens beschäftigen sie sich alleine und wollen gar nict mit einem von den Erwachsenen spielen.
Wenn man in der Waldgruppe arbeiten möchte, sollte man in jedem Fall Spaß daran haben, raus zu gehen und Zeit in der Natur verbringen zu wollen. Außerdem sollte man sich viel bewegen und darauf achten, dass die Kinder in Bewegung bleiben, denn dies lässt sich im Winter nicht vermeiden.
Um Kurz nach 11 Uhr laufen wir wieder zurück und sind um 12 Uhr wieder zurück am Bauwagen. Dort werden einige der Kinder abgeholt. Der Rest kommt mit in die Kita, wo wir die KInder umziehen und danach gemeinsam zu MIttag essen. Nach dem Zähne putzen wird noch eine Geschichte gelesen und anschließend haben die Kinder nochmals Zeit zum Spielen.
Ob im Haus oder im Wald, kann ich mich jederzeit aktiv einbringen. Wenn ich eine Idee habe, kann ich diese nach Absprache mit den Erziehern meistens umsetzen. Ich gehe mit einem oder zwei Kindern einmal pro Woche einkaufen oder wir gehen gelegentlich auf den Markt, höhlen Kürbisse aus oder backen Plätzchen zur Weihnachtszeit.

Wie in jeder anderen Gruppe auch oder generell bei der Arbeit mit Kindern sollte man vor allem Geduld mitbringen. Man nimmt viel bewusster wahr, dass die Kinder eben noch Kinder sind und mit allem was sie tun, lernen und länger brauchen, um Dinge zu verstehen. Ich habe in dieser kurzen Zeit gemerkt, dass ich wesentlich geduldiger geworden bin und schaue den Kindern gerne dabei zu, wie sie versuchen die Welt zu verstehen und bin stolz, wenn ich einen Teil dazu beigetragen habe. Die Arbeit mit den Kindern im Wald sowie mittags in der Kita bereitet mir große Freude und ich bin sehr froh darüber, dass ich mich dazu entschieden habe, ein FSJ in der Kita zu machen.
 

Shalimar Q.

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