Javid M.,, Februar 2014

Berufsorientierung und Lebenserfahrung

Hey,

ich heiße Javid und bin 18 Jahre alt. Zurzeit mache ich ein FSJ bei der Behindertenhilfe in Offenbach. Eingesetzt bin ich im Ambulanten Dienst.

Wie kam ich dazu? Ganz einfache Geschichte, ich wusste schon immer, dass ich gerne im Sozialen Bereich arbeiten will und das war so gesehen die beste Art herauszufinden, ob ich auch wirklich dazu geeignet bin und die Voraussetzungen mitbringe oder nicht. Ich hatte außerdem vor mit dem FSJ meine Fachhochschulreife zu erlangen und musste eine Stelle für den praktischen Teil vorweisen, die zum Beispiel ein Jahr dauert. Auf einer Berufsmesse habe ich von der Behindertenhilfe erfahren und daraufhin habe ich mich auch beworben. Es fand ein Vorstellungsgespräch statt und es wurde ein Hospitationstag festgelegt. Puh,  ich war ziemlich nervös, aber ich habe mich auch sehr gefreut, diese Erfahrung zu machen.  Nun war es endlich soweit und ehe ich mich versah, war der Tag auch schon um. Wir haben einen Ausflug gemacht,  das Wetter war perfekt und die Kinder hatten alle ihren Spaß, was den Betreuern und mir zeigte, dass wir alles richtig gemacht haben.

Am 1. August 2013 fing das FSJ dann richtig an. Wir wurden zwei Wochen gut auf alles vorbereitet und als die Schulbetreuung anfangen sollte, hatte ich leider nicht so viel Glück wie die anderen FSJ-ler, denn die Kostenzusage für das Kind, was ich betreuen sollte, war leider noch nicht da. Ich wurde in den ersten Wochen dann im Büro eingesetzt und bekam in der Zeit mit, wie viel Arbeit und Planung die ganzen Verfahren verlangten. Ab und zu fielen manche FSJ-ler wegen Krankheit aus und ich durfte einspringen, damit die betroffenen Kinder trotzdem in die Schule gehen konnten. Ich muss sagen, diese Vertretungen waren sehr schön und ich habe viele Erfahrungen gesammelt und immer mehr dazu gelernt. Das Schwierige an den Vertretungen war immer der Abschied nach einer bis zwei Wochen, aber das gehört nun mal auch dazu. Nach dem Jahr muss man sich leider auch von seinem Kind trennen, dass man betreut hat. Endlich war es soweit, dass die Kostenzusage von meinem Kind bestätigt wurde und es konnte los gehen. Neben der Schulbetreuung habe ich auch zwei Einzelbetreuungen. Durch die Einzelbetreuungen kommt viel Abwechslung in das Ganze und so wurde es nicht langweilig. Die anderen FSJ-Ler und ich haben viele Zwischenseminare und ich kann es nur sagen, dass diese sehr helfen, weil man so Schwierigkeiten und Fragen besprechen kann.

Alles in allem kann ich nur sagen, dass ein FSJ in dem Bereich sehr hilfreich sein kann, was die Berufsorientierung und Lebenserfahrung angeht. Man lernt in diesem Jahr viel mehr als man es sich vorstellen kann. Man lernt Wertschätzung gegenüber dem was man hat und wie man lebt, denn das ist nicht selbstverständlich. Ich empfehle wirklich jedem ein FSJ zu absolvieren, denn es wird auf jedem Fall keine falsche Entscheidung sein.   

Javid, 18 Jahre

 

<- Zurück zu: Erfahrungsberichte von Freiwilligen

Jetzt bewerben!

Anrufen, mailen oder eine Brieftaube schicken:

Förderung

Das FSJ wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und vom Hessischen Sozialministerium gefördert.

Folge uns:
Adresse

Fachdienst Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ):
Verein Behindertenhilfe
in Stadt und Kreis Offenbach e.V.
Fachdienst Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

Ansprechpartnerin:
Claudia Kamer
Ludwigstraße 136
63067 Offenbach
Tel. 069/8090969-17
c.kamer@behindertenhilfe-offenbach.de